Terrorverdächtiger in Hamburg verhaftet - Der Mann hatte schon alle Einzelteile für den Bombenbau

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Terrorverdächtiger in Hamburg verhaftet - Der Mann hatte schon alle Einzelteile für den Bombenbau

Blaulicht (2 / 1) 31.03.2023 23:34 / Olga Symbolbild imago


Wohnungsdurchsuchung am 19. November "in einem Schrank im Wohnzimmer" des Beschuldigten gefunden worden. Dort habe der Angeklagte größere Mengen an Chemikalien gelagert. Außerdem waren Hunderte Schrauben und Muttern sowie Elektrodrähte bei der Durchsuchung der Wohnung gefunden worden.

Terrorverdächtiger wollte Bombe bauen

Anhand dieser Utensilien hatte der Angeklagte den Bau einer funktionsfähigen USBV (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung) geplant, die derjenigen ähneln soll, die bei einem Anschlag vor Jahren auf den Boston-Marathon benutzt worden war. Bei diesem Attentat aus dem Jahr 2013 hatten islamistische Attentäter einen Sprengsatz aus Schwarzpulver, Nägeln und Stahlkugeln genutzt, der in Schnellkochtöpfen platziert worden war. Ins Visier der Ermittler war der 20 Jahre alte Terrorverdächtige geraten, als er versuchte eine Handgranate und eine halbautomatische Schusswaffe von einem verdeckten Ermittler zu kaufen. Damals hatte sich der Mann im Darknet an einen vermeintlichen Waffenhändler gewendet, der sich allerdings als US-Ermittler entpuppt hatte. Dieser habe die Daten des Mann dann an Polizisten des Bundeskriminalamts weitergegeben.