Über mehr als 1 Monat zieht sich Wladimir Putins brutaler Krieg in der Ukraine bereits hin. Noch immer gibt es keine Anzeichen auf ein baldiges Ende des Krieges. Seitdem sind gut 6 Millionen Menschen nach Angaben der International Organization for Migration (IOM)aus der Ukraine geflohen. Doch auch Russland verzeichnet einen starken Anstieg von Flüchtigen, weil die Angst vor Putins Tyrannei wächst. Immer mehr russische Fachkräfte suchen nun im Ausland ihr Glück
Zuletzt hatten sich die Meldungen aus Armenien, Georgien und die Türkei gehäuft, nach denen diese Länder bereits Zehntausende von Russen aufgenommen haben. Diese seien angesichts des drohenden Panoramas einer Putin-Diktatur aus ihrem Heimatland geflohen. Der angesehene Journalist Andrew Neil schreibt bei Twitter: "Mehr als 100.000 junge Russen, die meisten von ihnen gebildet und berufstätig, sind seit dem Einmarsch in die Ukraine vor der Tyrannei Putins geflohen." Eine offiziell Bestätigung dieser Zahlen aus Russland gibt es allerdings bislang nicht. Doch viele Kommentare unter dem Tweet des Journalisten zeigen, dass an der Behauptung durchaus etwas dran sein könnte. "Ich hatte erst eine russische Familie mit 4 Kindern in meiner Wohnung in Antalya, Türkei, auf dem Weg nach Kanada. Und jetzt habe ich 4 junge russische IT-Experten. Sie wollen sich in Antalya niederzulassen. Die Gegend ist voll von Russen und Ukrainern", bestätigt ein anderer Twitter-Nutzer. Während noch ein weiterer User informiert: "Es gibt auch viele russische Expats in multinationalen Unternehmen, deren 3/5-Jahres-Verträge auslaufen und die bei ihren Arbeitgeber verlängern wollen, selbst wenn das bedeutet, dass sie eine niedrigere Position und Gehaltskürzung akzeptieren müssen."