In Russland müssen Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren einen Wehrdienst ableisten. Ab dem 1. April werden Tausende junge Menschen ihren Wehrdienst in Russland antreten. Droht diesen Wehrpflichtigen bereits bald eine Versetzung an die Front in der Ukraine? Putin gehen die Truppen aus - müssen diese jungen und unerfahrenen Kämpfer jetzt als Kanonenfutter herhalten?
Ab dem 1. April werden wieder eine Menge junge Leute in Russland im Alter zwischen 18 und 27 Jahren ihren Wehrdienst absolvieren. Doch nun scheinen Dokumente zu belegen, dass viele der Wehrpflichtigen auch unverhofft an der Front in der Ukraine laden könnten. Normalerweise erhalten die neuen Rekruten zunächst eine ein bis zwei Monate andauernde militärische Grundausbildung. Nach deren Abschluss werden sie dann in den Dienst gestellt. Eigentlich sollen Rekruten, die weniger als vier Monaten Trainingserfahrung aufweisen, auch in Russland nicht für einen Fronteinsatz in Frage kommen. In Kriegszeiten jedoch könnte diese Regelung in den russischen Gesetzen nach Meinung von Experten jedoch übergangen werden. Darauf deutet auch ein Dokument des russischen Verteidigungsministeriums hin. Darin heißt es, "dass der Generalstabschef der Streitkräfte der Russischen Föderation zur Sicherstellung der Gefechtsbereitschaft" für den Ukraine-Krieg "die Entsendung von Wehrpflichtigen, die im Rahmen der Einberufungskampagne im Frühjahr 2022 mobilisiert werden, in das Einsatzgebiet geplant hat". Offenbar könnten die Wehrpflichtigen also tatsächlich in die Ukraine verlegt werden.