In einer ARD-Doku hatte Karl Lauterbach die Möglichkeit Aussagen von anderen Personen über sich selbst zuzuhören. Von Journalist Markus Feldenkirchen bekam er einen Buzzer, mit dem er die Aussagen über sich direkt kontern konnte. Von dieser Gelegenheit macht Lauterbach zweimal Gebrauch. Und beide Male als ein SPD-Mann aus seiner rheinischen Heimat sich über den amtierenden Gesundheitsminister äußerte - das wollte Lauterbach nicht auf sich sitzen lassen!
Für Aufregung sorgten vor allem die Aussagen von SPD-Mann Jens Singer. Dieser war im Jahr 2005 beim Kampf um die Aufstellung für das Direktmandat im Wahlkreis Leverkusen-Köln IV gegen Lauterbach angetreten und hatte die Abstimmung mit 33 zu 65 Delegiertenstimmen recht klar verloren.Nun allerdings nutzte er die Gelegenheit sich für die Niederlage zu rächen. Singer ist mittlerweile ein passabler Kölner Büttenredner und tritt unter dem Pseudonym "Schofför der Kanzlerin“ auf. Nun packte er aber erst einmal über Lauterbach aus. Unter anderem bezeichnete Singer Lauterbach als Seiteneinsteiger aus der Wissenschaft und er sei deshalb nicht verwundert gewesen, dass Lauterbach kein "Kumpeltyp" gewesen sei. "Wir sagen ja immer: Das Wichtigste an der Ortsvereinsversammlung ist das Bier danach. Und da ist Karl nicht dabei!“, gab Singer zu verstehen. Im Anschluss wird Singer dann gefragt, ob Lauterbach ein Teamplayer sei. Die Antwort ist ein höhnisches Lachen und folgende Aussage: "Mir fallen viele Sachen ein zum Karl, aber das glaube ich eher nicht, nein.“