Dafür erfuhren die Zuschauer bei Gericht und die Geschworenen dann aber ein andere Geheimnisse. Zunächst erklärte Becker: "Die Trophäe ist nicht so wichtig, wenn du spielst. Normalerweise ist der Pokal, den du bekommst, nicht der, den du behältst.“ Und erklärt dann, dass er viele der Trophäen gar nicht selbst mitgenommen habe. "Wenn du etwas zum Behalten bekommst, dann gibst du es deinem Manager, da du ja die ganze Zeit unterwegs bist. Für den Spieler geht es darum, den Titel zu gewinnen“, versucht Becker das Fehlen der Trophäen zu rechtfertigen. Im Fall von Boris Becker fehlen zwei seiner drei Wimbledon-Titel, die olympische Goldmedaille von 1992, zwei Trophäen der Australian Open von 1991 und 1996, sowie der President’s Cup von 1985 und 1989, die Davis-Cup-Trophäe von 1989 sowie eine Davis-Cup-Goldmünze aus dem Jahr 1988. Alle diese Trophäen seien nicht dem Insolvenzverwalter übergeben worden. Zudem sollen die erhaltenen Trophäen viel kleiner sein, als diejenigen, die bei den großen Turnieren bei der Siegerehrung überreicht werden. Dies sei erst nach eine Beschwerde von Roger Federer bei einem Sieg der Australien Open geändert worden. "Man bekommt eine Kopie, die aber viel kleiner ist“, erklärt Becker. Einige von Becker Trophäen seien mittlerweile verkauft worden und hätten einen Erlös von 700.000 Pfund (rund 826 000 Euro) gebracht, um einen Teil von Beckers Ausstände auszugleichen.