Fernanda Brandao: Für seine Träume lohnt es sich, "hart zu arbeiten"

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Fernanda Brandao: Für seine Träume lohnt es sich, "hart zu arbeiten"

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:46 / Angela Symbolbild Deichmann/Rüdiger Fesse


Zehn Initiativen werden mit insgesamt 100.000 Euro durch den Preis gefördert. Zu den diesjährigen Gewinnern gehört unter anderem die Stiftung Jona, die sich um Kinder und Jugendliche kümmert, die ohne Eltern nach Deutschland geflohen sind. Diese private Initiative eines Ehepaares "aus eigenem Antrieb" habe ihn "sehr, sehr beeindruckt", so Deichmann. Und Brandao will diesen und anderen Kindern in einer ähnlichen Position Mut machen - "Mut, ihre Träume nicht aufzugeben". Ihr eigener Traum sei in Deutschland schließlich auch Wirklichkeit geworden, sagt sie. Allerdings seien ihr die Jobs und Engagements, die sie dort hinbrachten, wo sie heute steht, keinesfalls zugeflogen. Es lohne sich, "hart zu arbeiten".

Was die 36-Jährige damit meint? Als sie wusste, sie würde ihr Leben fortan in Deutschland verbringen, habe sie bereits "in Brasilien angefangen, auf Deutsch zu zählen". Ihr Ziel: "Ich wollte unbedingt klingen wie eine Deutsche." Rückblickend könne sie sagen, dass ihr das nach zwei Jahren Aufenthalt auch immer mehr gelungen sei - nicht zuletzt aufgrund ihrer "aufgeschlossenen und kontaktfreudigen" sowie durchaus "quirligen brasilianischen Art".

Ihre Art hilft Brandao, immer wieder neue, vor allem soziale Projekte anzustoßen - "auch wenn ich mein Management damit verrückt mache", lacht sie. Für 2020 plane sie weitere Hilfsaktionen in ihrem Heimatland Brasilien, will mit dem Geld einer Spendengala Brunnen in indigenen Dörfern bauen und die zahnärztliche Versorgung vor Ort weiter ausbauen. Auch privat dürfte das kommende Jahr spannend werden: Über den Mann an ihrer Seite will Brandao zwar nichts verraten, aber zumindest hegten beide einen Kinderwunsch. Von einer Hochzeit möchte sie jedoch noch nichts wissen: "Bevor wir in Weiß zum Altar schreiten, kaufen wir uns lieber einen Bus und machen eine Weltreise. Das passt besser zu uns."