Wie heißt es so schön? Manche Gelegenheiten präsentieren sich nur einmal im Leben. Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, kann beruflich den großen Durchbruch schaffen und schnell in die Riege der Millionäre aufsteigen. Doch es gibt auch Personen, die einmalige Gelegenheiten abgelehnt haben und nun der vergebenen Chance hinterher trauern. Hier nun die 5 drastischen Fälle von verpatzten Karrieremöglichkeiten - diese Menschen hätten Ihre Chance besser nutzen sollen!
Die erfolgreiche Programmiererin Amanda Wixted war bei dem Spiele-Entwickler Zynga angestellt und dort für die Entwicklung von Online-Spielen mitverantwortlich. Da sie in ihrer Arbeit erfolgreich war, wurden im Juni 2010 Kevin Systrom und Mike Krieger auf sie aufmerksam und machten ihr das Angebot, als allererste Neueinstellung bei ihrem Startup mitzumachen. Statt eines Gehalts hatte man ihr Firmenanteile am Startup Burbn angeboten, was in den Startups nicht unüblich ist. Auf ihrem Blog schreibt Amanda heute zu der verpassten Karriere-Chance: "Ich glaube, ich hätte gut ins Team gepasst, aber ich konnte mich einfach nicht für eine Foto-Sharing-App begeistern. Ich dachte, dass ich kompliziertere Probleme bearbeiten möchte, deshalb bin ich im Games-Bereich geblieben. Heute trete ich mir dafür natürlich selbst in den Hintern." Die junge Frau hatte nämlich auf's falsche Pferde gesetzt, denn die Foto-App Burbn hatte kurz darauf ihren Namen geändert und wurde 2012 unter dem Namen Instagram für eine Milliarde Dollar an Facebook verkauft. Damit dürfte Amanda Wixted ein nicht kleiner Betrag durch die Lappen gegangen sein.
Eine weitere Person, die nicht vom Erfolg von Instagram profitiert hatte, ist Julian Targowski. Auch er hätte 2011 noch vor der Übernahme von Facebook dort einsteigen und die angbotenen Firmenanteil einstreichen können. Und auch er verpasste diese Chance, die er aber nach eigenen Angaben nicht bereut. Denn er verzichtete auf diese Möglichkeit, weil er sein eigenes Team von App-Entwickler-Team nicht im Stich lassen wollte. "Du lernst viel über dich selbst (wie zufrieden du mit deiner aktuellen Situation bist, wie hart du gerade arbeitest, wo du die nächsten Jahre verbringen willst etc.) wenn so etwas passiert", gesteht Targowski in einem Beitrag bei Quora. Stattdessen hatten Julian Targowski und seine Team das Startup DailyBooth gegründet. Dies wurde dann im Jahr 2012 von Airbnb aufgekauft.