Plant Putin Bombardierung eigener Städte? Perfider Plan aufgedeckt!

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Plant Putin Bombardierung eigener Städte? Perfider Plan aufgedeckt!

News (2 / 1) 26.03.2023 23:33 / Simo Symbolbild imago


Diese beunruhigenden Informationen will Ponomarjow von einer verlässlichen Quelle in der russischen Regierung erhalten haben. Schon im Jahr 2014 war Ponomarjow der einzige Politiker, der seine Stimme gegen die Annektion der Krim erhoben hatte. Seitdem lebt Ponomarjow im Exil in der Ukraine. "Mehr als 20 Unternehmen gelten als Sabotageziele, aber das Chemiewerk Voskresensk Mineraldünger und die Moskauer Ölraffinerie in Kapotnya sind die vorrangigen", warnt Ponomarjow jetzt die russische Zivilbevölkerung. Außerdem seien vorgetäuschte Sabotageakte an allen öffentlichen Orten möglich. Deshalb rät Ponomarjow seinen Landsleuten nun eindringlich: "Wenn Sie in einer großen russischen Stadt oder in der Nähe von potenziell gefährlichen Orten leben und die Möglichkeit haben, zum Beispiel in ein Dorf zu gehen, empfehle ich dringend, dies zu tun."

Anschläge während des Tschetschenienkriegs von russischen Truppen verübt?

Dieser Plan klingt auf den ersten Blick perfide, soll aber bereits 1999 erfolgreich angewendet worden sein. Damals gab es eine Reihe von Terroranschlägen in Russland. Diese wurden dann von der russischen Regierung den tschetschenischen Separatisten in die Schuhe geschoben und dann sogar zur Grundlage des Zweiten Tschetschenienkriegs geworden. Diese Vorfälle waren nie von unabhängiger Seite untersucht worden. Putin selbst soll einer der größten Profiteure der Anschläge gewesen sein. Ein Jahr darauf war Putin erstmals russischer Präsident geworden und konnte sich wegen des zweiten Tschetschenienkrieges profilieren. Immer wieder waren Gerüchte aufgekommen, dass der russische Geheimdienst FSB und der damals in hoher Position dort tätige Putin in die Anschläge verwickelt gewesen sein könnten. Beweise wurden allerdings für diese These nie präsentiert.