Schon wieder ein Schockmoment für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Denn offenbar ist der Widerstand von ukrainischer Seite noch immer hoch. Und dies fordert nun weitere Opfer unter den höchsten russischen Offizieren. Nun ist einer der wichtigsten Offizieren der russischen Armee bei einer Kampfhandlung nahe der ukrainischen Stadt Mariupol ums Leben gekommen. Putin verliert immer mehr wichtige Kommandanten - kann er den Krieg so weiterführen?
Die Schätzungen der bisher getöteten Soldaten variiert je nachdem welche Seite die Zahlen bekannt gibt. Während die Ukraine von bis 13.500 getöteten Soldaten spricht, meldet Russland gerade einmal rund 500 Verluste. Internationale Schätzungen gehen hingegen von 6.000 bis 8.000 gefallenen Soldaten aus Russland aus. Auf jeden Fall sind die Zahlen mit Sicherheit höher als von russischer Seite bestätigt. Unter anderem war einer von Putins Top-Spionen, Alexey Glushchak, ums Leben gekommen. Dessen Beisetzung in Russland hatte Putin sogar in eine regelrechten Propaganda-Show verwandelt. Nun wird jedoch auch noch der Tod von Generalmajor Oleg Dmitrijew bekannt. Dieser sei bei Kämpfen in der südukrainischen Stadt Mariupol ums Leben gekommen. Im Lauf des Krieges soll Putin bereits zahlreiche Top-Offiziere verloren haben.