"Godfather of Harlem": Malcolm X trifft "Die Sopranos"

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"Godfather of Harlem": Malcolm X trifft "Die Sopranos"

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:45 / Simo Symbolbild Epix/David Lee


Mit Oscar-Preisträger Forest Whitaker

Das organisierte Verbrechen erlebt dieser Tage eine wahre TV- und Kino-Renaissance. Martin Scorseses dreieinhalb Stunden langes Epos "The Irishman" erobert zunächst die Kinosäle (14. November) und dann das heimische Wohnzimmer (ab 27. November bei Netflix). Ebenfalls am 14. November läuft in Deutschland zudem auf MagentaTV die Serie "Godfather of Harlem" an, die das wahre Leben des Untergrundbosses Ellsworth Raymond "Bumpy" Johnson (Oscar-Preisträger Forest Whitaker, 58) darbietet. Was können sich Hobby-Mafiosi von der geschichtsträchtigen Serie erhoffen? Hier die Antwort.

Von Alcatraz zurück zur "Familie" - Darum geht's

Zehn Jahre saß Bumpy Johnson im Horrorknast Alcatraz, wurde dort in einen Käfig gesperrt und misshandelt. Dem Leben als Gangsterboss schwört er trotz dieser Tortur nicht ab - kaum von der Gefängnisinsel entlassen, hat er auch schon wieder eine Schrotflinte in der Hand und geht gegen die rivalisierende Mafia-Familie Genovese vor.

Deren Anführer, Vincent "The Chin" Gigante (Vincent D'Onofrio, 60), hat sich in Bumpys jahrelanger Abwesenheit das Drogengeschäft in Harlem unter den Nagel gerissen. Dass nun der alte Kontrahent wieder Ansprüche auf sein ehemaliges Hoheitsgebiet stellt, passt dem Mafioso natürlich überhaupt nicht. Ein Bandenkrieg scheint unausweichlich, bei dem sich Bumpy Johnson mit Civil-Rights-Größe Malcolm X (Nigel Thatch, 43) einen ungewöhnlichen Verbündeten ins Boot zu holen versucht.