Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat Frankreich reagiert. Das einzige europäische Land im Besitz von Atomwaffen hat nun drei seiner 4 mit Atomwaffen bestückten U-Boote auf Patrouillenfahrt geschickt - mehr als nur eine Gegendrohung an Putin! Droht die Lage nun zu entgleisen?
Erstmals überhaupt hat die französische Marine gleich drei ihrer vier Atomwaffen bestückten Unterseeboote auf Patrouille geschickt. In Friedenszeiten war normalerweise immer nur ein einzelnes U-Boot mit dieser Art von Mission auf Fahrt geschickt worden. Doch nun sind gleich drei U-Boote aus der Militärwerft in Brest (Bretagne) ausgelaufen. So etwas habe seit der Gründung der französischen Atomstreitkraft "Force de Frappe" noch nie gegeben. Zudem meldet Frankreich am Mittwoch auch einen Test einer modernisierte Version der Luft-Boden-Rakete ASMPA. Diese Waffe war von einem Rafale Kampfjet über dem Atlantik getestet worden. Allerdings hatte die Waffe keinen Sprengkopf enthalten. Normalerweise ist es unüblich, dass die französische Marine Angaben zu den Bewegungen seiner atomaren Untersee-Flotte macht. Meldungen gibt es meistens nur in Lokalzeitungen, falls ein Augenzeuge ein Auslaufen der Boote von deren Stützpunkt beobachtet hat. Es scheint sich also wohl um ein Signal in Richtung Moskau zu handeln.