In ihrer Abschlusserklärung hatten die Staatschefs der Mitgliedsländer der NATO deutlich gemacht: "Jegliche Verwendung chemischer oder biologischer Waffen durch Russland wäre inakzeptabel und würde schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.“ Deshalb wolle man nun auch die Ukraine mit Ausrüstung zur Verteidigung gegen Massenvernichtungswaffen ausstatten. Dazu sollen das notwendige Material zum Aufdecken solcher Angriffe gehören, doch auch Trainingsmaßnahmen zur Dekontaminierung und Krisenmanagement. Von der US-Regierung wird zur Zeit geprüft, mit welchen weiteren Maßnahmen man auf russische Eskalationen reagieren könnte. Offenbar befürchtet man zeitnah Angriffe von sogenannten "Tiger Teams“ auf NATO-Gebiete, um die Konvois mit Waffen und Hilfsgütern für die Ukraine zu attackieren. Zudem macht sich die Sorge breit, dass Putin über das Scheitern seiner militärischen Operation so frustriert sein könnte, dass dieser den Westen auch wegen der Waffenlieferungen in den Konflikt miteinbeziehen könnte.