Finanzminister Christian Lindner zunächst Tank-Rabatt direkt an der Zapfsäule vorgeschlagen. Nun jedoch hat die Regierung entschieden die Energiesteuer auf Sprit zunächst auf drei Monate befristet zu senken. Dadurch soll der Liter Benzin um 30 Cent günstiger werden, während Dieselkraftstoff künftig 14 Cent pro Liter weniger kosten soll. "Wir gehen auf das Minimum der europäischen Energiebesteuerung zurück“, erklärt FDP-Politiker Lindner diesen Schritt. SPD-Chef Lars Klingbeil (44) erklärte: "Man wird in den nächsten Wochen an den Zapfsäulen sehen, was wir verabredet haben.“ Sozialhilfeempfänger bekommen im Rahmen des Pakets eine weitere Zahlung von 100 Euro pro Person, um die gestiegenen Kosten auszugleichen. Zudem ist geplant für den Öffentlichen Personennahverkehr ein Ticket einzuführen mit denen sich die Menschen zum Preis von 9 Euro pro Monat mobilisieren können. Dafür sollen die Länder von der Bundesregierung Finanzspritzen bekommen. "Wir machen Bus- und Bahnfahren so billig wie es in Deutschland wahrscheinlich noch nie war“, kündigte Grünen-Chefin Ricarda Lang (28) an.
Als letzter Punkt des Paket wurde auch ein Einmal-Bonus für Familien in Höhe von 100 Euro pro Kind beschlossen. Dieses Geld soll dann beim Kinderfreibetrag angerechnet werden. Um zu diesen Einigungen zu gelangen, war bis tief in die Nacht verhandelt worden. SPD-Chef Klingbeil erklärte vor der Presse: „Es war eine lange Nacht. Es war intensiv.“ Unterdessen erklärte Grünen-Chefin Lang: "Es geht darum, dass wir unsere Bürger stärken, unsere Wirtschaft stärken, unsere Souveränität in Europa stärken.“ Zukünftig soll der Gasverbrauch gedrosselt werden. Deshalb will man von Seiten der Regierung zunächst keine
weiteren Kohlekraftwerke stilllegen. Außerdem sollen nun bereits alle ab 2024 neu eingebauten Heizungen in einem Rahmen von 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Eigentlich sollte diese Regelung erst ab dem 1. Januar 2025 gelten.