Jetzt drehen die Russen durch! Biowaffen in Deutschland! Russische Beschwerde vor UN-Sicherheitsrat!

Seite 2 / 2

Jetzt drehen die Russen durch! Biowaffen in Deutschland! Russische Beschwerde vor UN-Sicherheitsrat!

News (2 / 1) 25.03.2023 00:33 / Günter Symbolbild imago


Der russische Diplomat hatte darüber informiert, dass aus Charkiw, der zweitgrößte Stadt in der Ukraine, insgesamt 140 Container mit Fledermausparasiten ins Ausland verschickt worden seien. Nebenzia hatte sich besorgt über die Verwendung dieses "gefährlichen Materials” gezeigt. "Es besteht das große Risiko, dass es gestohlen wird für terroristische Zwecke oder, um es auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen”, erklärte der russische Diplomat auf der Sitzung. Als Beweis für seine Behauptung legte er dann eine Vereinbarung zwischen Forschern in Charkiw und Cornelia Silaghi vor. Diese hatte einen Versand von 147 Proben mit Parasiten an das Institut in Riems angefordert. Die Forscherin bestätigte den Erhalt der Proben und auch die Zusammenarbeit mit Kollegen aus der Ukraine. Eine ähnliche Zusammenarbeit pflege man jedoch auch mit anderen Forschern aus aller Welt. Gegenüber dem Magazin "Science" erklärte die Forscherin: "Ja, wir haben an Parasiten gearbeitet und Proben dafür bekommen. Sie sind in meinem Gefrierschrank”, erklärte die Forscherin, die den Vorwurf der russische Regierung zur Herstellung von gefährliche Biowaffen als "total verrückt” bezeichnet.

Russische Vorwürf komplett haltlos

Bei den Arbeiten werden alle Parasiten getötet und lediglich genetischen Material sequenziert. "Das Projekt erhielt keine Finanzierung aus den USA”, verdeutlicht die Forscherin beim Gespräch mit "Science” noch einmal. Sinn und Zweck der Zusammenarbeit mit den Kollegen in der Ukraine liege laut Silagi darin, Fledermausparasiten zu untersuchen und festzustellen, ob von ihnen eine potenzielle Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht. Trotzdem wollen die Russen weiter an ihrer These von 30 angeblichen Bio-Laboren in der Ukraine festhalten. Bisher konnte Russland vor dem Sicherheitsrat aber keine Beweise für diese Behauptung vorlegen. In Riems interessiert man sich nun aber dafür, wie die Vereinbarung zwischen dem Institut und den Forschern in der Ukraine in die Hände der Russen gelangt sei. Man nimmt an, dass dazu offenbar eine E-Mail der Forscher in Charkiw gehackt worden ist.