"The Mandalorian": Macht auch ohne Macht vieles richtig

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"The Mandalorian": Macht auch ohne Macht vieles richtig

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:44 / Peter Symbolbild © 2018 Lucasfilm Ltd. & ?. All Rights Reserved.


Gelungener Start der "Star Wars"-Serie

Mit dem "Star Wars"-Universum im Allgemeinen und der Serie "The Mandalorian" im Speziellen ist es so eine Sache. Einerseits schien zuletzt eine Übersättigung an Geschichten aus der weit, weit entfernten Galaxis einzutreten. Ein Überangebot, das spätestens anhand der enttäuschenden Zahlen von "Solo: A Star Wars Story" deutlich an den Kinokassen abzulesen war.

Andererseits ist die neue Serie, die zum Launch des haus- und mauseigenen Streamingservice Disney+ am 12. November erschienen ist, nun einmal die erste "Star Wars"-Serie mit realen Schauspielern überhaupt und erweckt somit Neugier. Die Folge dieses Zwiespalts war im Vorfeld des Serienstarts ein eher gediegener Hype, ein "Hypchen", der sich um den von Jon Favreau realisierten "Mandalorian" entwickelt hat. Und genau das scheint der Serie nun zugute zu kommen.

Mehr als nur ein Lückenfüller?

"The Mandalorian" ist ähnlich wie der Kinofilm "Rogue One" eine Art Zwischenstation. Spielte der Film noch zwischen den Episoden III und IV, ist die Disney+-Serie zwischen Episode VI ("Die Rückkehr der Jedi-Ritter") und dem Auftakt der neuesten Trilogie (Episode VII, "Das Erwachen der Macht") angesiedelt.

Die Handlung der Serie dreht sich um den namensgebenden Mandalorianer (Pedro Pascal, 44). Die Mandalorianer sind ein Kriegervolk vom Planeten Mandalore, das Fans vor allem aus der Trickserie "Star Wars: The Clone Wars" kennen. Einer der beliebtesten Charaktere aus der Original-Trilogie trägt zudem eine mandalorianische Rüstung: Kopfgeldjäger Boba Fett. Die Serie folgt dem einsamen Revolverhelden an den sogenannten Äußeren Rand der Galaxie - eine weitgehend gesetzlose Region, in der unter anderem die Verbrecherkönige der Hutts herrschen.