Nach der Meldung soll der Mann sich den ukrainischen Streitkräften gestellt habe. Angeblich habe der Mann keinen Sinn im Krieg gesehen. Zudem sei seine Besatzung geflohen. Weil er jedoch in Russland als Deserteur gilt, könne er unmöglich dorthin zurückkehren. Deshalb habe der Mann Kontakt zur Gegenseite aufgenommen und für sich einen lukrativen Deal ausgehandelt. Nachdem man einen Treffpunkt vereinbart hatte, soll der Kommandeur seinen Panzer an die ukrainischen Streitkräfte übergeben haben. Um eine Falle auszuschließen, sei der Panzer während der Übergabe von einer Drohne begleitet worden sein, die den Vorgang offenbar auch gefilmt hatte. Nach seinem Überlauf hatte der Kommandant dann berichtet, dass die russische Kommandostruktur chaotisch und die Moral der Soldaten sehr gering sei. Angeblich seien dem Mann für die Übergabe des Kampfpanzers 9.000 Euro zugesagt worden. Zudem soll er den Rest des Krieges unter "komfortablen Haft-Bedingungen" mit Fernseher, Telefon, Küche und Dusche untergebracht werden. Nach Ende des Krieges könnte er dann die Staatsbürgerschaft der Ukraine beantragen. Bleibt abzuwarten, ob dieser Vorfall bestätigt wird, oder es sich nur um eine Kriegspropaganda der Ukraine handeln könnte.