Hyperschallwaffe gegen die Ukraine - Putin verfolgt eine teuflische Taktik!

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Hyperschallwaffe gegen die Ukraine - Putin verfolgt eine teuflische Taktik!

News (2 / 1) 24.03.2023 00:34 / Olga Symbolbild imago


Diese Waffen können entweder von Abfangjägern des Typs MiG-31K oder von den Überschallbomber Tu-22M3M abgeschossen werden. Die Flugzeuge linken die Raketen in der Luft aus, die dann ihren Hyperschallflug zu ihrem Ziel antreten. Die Raketen könnten theoretisch auch mit Nukleargefechtsköpfen bestückt werden. Aktuell liegt die Reichweite dieser Raketen bei maximal 2.000 Kilometer. Sie verlängert sich jedoch durch die Beförderung durch einen Träger. Von Kaliningrad bis nach Berlin sind es gerade eimal knapp über 500 Kilometer Luftlinie. Auch Paris oder London sind von dort lediglich 1.500 Kilometer entfernt. Zum ersten Mal war eine dieser Waffen nach Angaben des russische Verteidigungsministerium am 19. März beim Angriff auf ein unterirdisches ukrainisches Munitionsdepot im Dorf Deljatyn bei Iwano-Frankiwsk zum Einsatz gekommen. Allerdings sei für dieses Bombardement wohl nicht unbedingt Putins Hyperschall-Waffe nötig gewesen,

Diese Gründe verfolgt Putin mit dem Einsatz der Waffe

Wie der Experten Christoph Mölling von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik analysiert, gibt es für den Einsatz der Waffe drei mögliche Gründe. "Vielleicht haben sie ihr Arsenal an anderen Raketen schon ziemlich weit aufgebraucht“, vermutete Mölling gegenüber "Wir Online“. Der zweite Grund könnte darin bestehen, dass die Russen der NATO die Vorteile dieser Waffen vor Augen führen will oder es könnte auch "ein symbolischer Akt" sein, um die Medienschlacht zu gewinnen. Mit dem Einsatz der Waffe soll also schlichtweg Angst erzeugt werden. Doch offenbar könnte es auch handfeste Gründe für Putin geben, wie der ehemaligen Generalsinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat bestätigt. Mit dieser Waffe wollte die russische Armee nach seiner Ansicht die Reihen der Verteidiger ausdünnen und gleichzeitig die eigenen Verluste minimieren, vermutet Kujat. Weil es gegen die Waffen keine Abwehrsysteme gibt, könne man damit eine fürchterliche Zerstörungskraft entfachen. "Wie viele die Russen davon haben, wissen wir nicht“, gibt Kujat zu bedenken. Angeblich wollen die russischen Miltärs die Waffe nun auch noch mit einem nuklearen Antrieb ausstatten, um bei Flugdauer und Reichweite praktisch unbegrenzt handeln zu können.