Löwen gelten ja bekanntlich als die Könige der Tiere. Und die zu verunglimpfen, kommt einer Majestätsbeleidigung nahe. Als das muss Carsten Maschmeyer den LinkedIn-Post wohl verstanden haben. Anders ist sein Konter kaum zu erklären. Denn per Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news zollte der Finanzinvestor ihm am Montag zwar Respekt, doch dann setzte er einen Prankenhieb gegen Thelen: "Sein Ausstieg ist nachvollziehbar, denn er hat in den letzten zwei Jahren kaum mehr Deals gemacht und war in der letzten Staffel weniger als die Hälfte der Aufzeichnungstage im Studio dabei. Und wenn dann auch noch wie jüngst die Medien schreiben, dass unter allen Löwen bei ihm die meisten Deals im Nachgang scheitern, dann ist sein Ausstieg mehr als logisch." Gut gebrüllt, Löwe.
Fürchtete Thelen weitere Revanche-Attacken von Maschmeyer?Die Äußerungen des Multi-Millionärs sorgten bei Thelen für hektische Betriebsamkeit. Der Satz, der sich bereits im Internet verbreitet hatte, verschwand aus dem Artikel bei LinkedIn. Und Thelen griff zum Telefon. Er rief nach Informationen der Nachrichtenagentur spot on news am Dienstag bei Maschmeyer an: Sein Team habe den Post abgesetzt. Er selbst habe damit nichts zu tun. Maschmeyer nahm die Entschuldigung an. Im Gegensatz zu Thelen wolle er der Erfolgsreihe treu bleiben: "Ich bleibe voll dabei", so Maschmeyer. "Und ich bin schon gespannt, wer als neues Löwen-Mitglied unsere Runde bereichert." Dem Aussteiger Thelen, auch das die Botschaft, weint er offenbar keine Träne nach.