Kritik an Dreses Planung gab es aus der FDP. "Die Politik ist gehalten, staatliche Beschränkungen der Freiheit zurückzunehmen, wenn die Lage es nicht mehr erfordert“, erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende René Domke. "Zwar haben wir eine hohe Zahl an Neuinfektionen zu verzeichnen, eine flächendeckende Überlastung des Gesundheitssystems über mehrere Monate ist glücklicherweise aber nicht zu befürchten“, gibt der FDP-Politiker Entwarnung. Gegen Dreses Pläne hat sich auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern gestellt. Demnach sei der Nordosten keinesfalls ein Hotspot im Sinne des neuen Infektionsschutzgesetzes. Deshalb sollten die Maßnahmen wie vorgegeben gelockert und die Testpflichten nach dem 2. April abgeschafft werden, wie Dehoga-Präsident Lars Schwarz forderte. Im Infektionsschutzgesetz selbst ist aber keine genaue Definition enthalten, wann genau ein Corona-Hotspot vorliegt oder nicht.