Wegen der Suche nach Alternativen zu Gas aus Russland herrscht im Augenblick Hochbetrieb im Mini-Wüstenstaat Katar! Die Scheichs vom Persischen Golf empfangen zur Zeit eine Menge internationalen Spitzenpolitikern zu Verhandlungen. Denn durch den Verzicht auf Putins Gas besteht eine riesige Nachfrage. Nun scheint Vize-Kanzler Robert Habeck ein echter Durchbruch gelungen zu sein, und gleichzeitig ein Schlag gegen Putins Gas-Geld!
So waren in den letzten Tagen Italiens Ministerpräsident Mario Draghi, der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer, der südkoreanische Ministerpräsident Kim Boo-kyum und nun eben auch der deutsche Vize-Kanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck (52, Grüne) in Katar vorstellig geworden. Am Sontag wurde Habeck dann im luxuriösen "Diwan“ des herrschenden Emirs Tamim bin Hamad Al Thani (41) empfangen. Die Verhandlungen fanden hinter verschlossenen Türen ohne Presse statt. Lediglich der offizielle Hoffotograf durfte Fotos machen. Offenbar wurden die Verhandlungen positiv beendet. Künftig wird Deutschland nun Flüssiggas aus Katar kaufen!
Die verkündete Habeck direkt nach den Verhandlungen.
„Großartigerweise kann ich sagen, dass fest vereinbart wurde, eine langfristige Energiepartnerschaft, eine Kooperation einzugehen“, schwärmte Habeck. Allerdings gilt auch Gas aus Katar zumindesten als teilweise problematisch. Denn die Autokratie unterstützt Islamisten und ist vor allem im Zusammenhang mit der WM in den Fokus von Menschrechtsorganisationen gelangt, die dem Land moderne Sklaverei vorwerfen. Allerdings sollen sich laut Amnesty International in den letzten Monaten einige Dinge bewegt haben. Es seien Reformen umgesetzt, ein Mindestlohn eingeführt und die Arbeiter mit mehr Rechten ausgestattet worden.