Am Anfang hatten die Experten große Hoffnungen mit der Einführung des sogenannte "Totimpfstoffs" des amerikanischen Herstellers Novavax verbunden. Dieser neue Impfstoff sollte viele Impf-Zweifler in Deutschland dazu bringen sich impfen zu lassen. Auch der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD) war davon felsenfest überzeugt.
Dies jedenfalls hatte Lauterbach noch im Dezember gegenüber den Medien verlauten lassen. "Viele Menschen wollen den Totimpfstoff“, gab der Minister damals bekannt, als der Impfstoff seine Zulassung beantragt hatte. Lauterbach selbst hatte das Vakzin von Novavax als "noblen Impfstoff“ bezeichnet. Mittlerweile werden die Menschen in Deutschland seit 3 Wochen mit dem neuen Impfstoff geimpft. Doch dieser liegt anscheinend bleischwer in den Regalen der Impfzentren. In diesem Zeitraum sind gerade einmal 42.000 Dosen des Novavax-Impfstoffs verimpft worden, wie die offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen. Allerdings hatte das Gesundheitsministerium vier Millionen Totimpfstoff-Dosen bestellt.