Preis-Hammer bei Aldi - Discounter erhöht die Preise von 400 Produkten - auch Lidl zieht an!

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Preis-Hammer bei Aldi - Discounter erhöht die Preise von 400 Produkten - auch Lidl zieht an!

News (2 / 1) 19.03.2023 00:33 / Peter Symbolbild imago


Ukraine-Krieg und Corona-Pandemei erhöhen die Herstellungskosten

Ein Sprecher des Aldi-Konzern bestätigte die Erhöhung der Preise. "Dort, wo sich die Kosten im Einkauf durch die derzeitige Marktsituation verändern, müssen auch wir die Verkaufspreise erhöhen“, verdeutlichte der Sprecher. Aldi sieht die Gründe für den Preisschock sowohl in der Corona-Pandemie als auch im Ukraine-Krieg. Der Aldi-Sprecher bestätigte, dass die Marktlage bereits seit Monaten kompliziert sei und sich durch Probleme bei der internationalen Seefracht, der immer wieder aufflammenden Omikron-Welle, dem Mangel an internationalen LKW-Fahrern und den gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe widerspiegele. Nun habe auch der Ukraine Krieg diese Situation noch weiter verschärft. So hätten die Discounter in den letzten Jahren und Monaten immer versucht, die steigenden Kosten an die Lieferanten weiterzugeben. "In den letzten zehn Jahren hatten wir einen Markt, in dem die Einkäufer bestimmten. Das hat sich komplett gedreht. Jetzt haben die Lieferanten eine stärkere Position“, verdeutlicht ein Einkäufer gegenüber der "Lebensmittel Zeitung“. Jetzt seien die Lieferanten an einem Punkt angekommen, an dem sie drohen aus dem Geschäft auszusteigen. "Ich kann nicht liefern, wenn es für mich ein Verlustgeschäft ist“, verdeutlicht einer der Produzent gegenüber dem Branchenblatt.