Boris Becker - Gerichtstermin startet nächste Woche - kann er eine Haftstrafe verhindern?

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Boris Becker - Gerichtstermin startet nächste Woche - kann er eine Haftstrafe verhindern?

Stars (1 / 1) 18.03.2023 00:34 / Frank Symbolbild imago


Vor kurzem hatte der ehemalige Tennisprofi Boris Becker erklärt, er sei wegen seiner aktuellen Situation angespannt, aber nicht panisch: Ab der kommenden Woche muss sich Becker jetzt aber in einem Strafverfahren vor einem Gericht in London verteidigen. Dort wirft man ihm vor, in dem gegen ihn laufenden Insolvenzverfahren gegen die Regeln verstoßen zu haben. Am Montag (21. März) startet nun der Prozess gegen das ehemalige Tennis-Idol.

Bis zu 7 Jahre Haft drohen - Boris Becker vor Gericht in London

Der Prozess gegen den ehemaligen Wimbledon-Sieger wurde vom Gericht zunächst auf bis zu 3 Wochen angesetzt. Die britische Staatsanwaltschaft wirft Becker vor, dass er in dem gegen in laufenden Insolvenzverfahren unter anderem Teile seines Vermögens verschleiert habe und einige seiner Trophäen nicht aushändigen wollte. Becker bestreitet die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft. Sollten sich die Richter am Londoner Strafgericht jedoch besonders unnachgiebig zeigen, könnte Boris Becker theoretisch eine Gefängnisstrafe von bis zu 7 Jahren drohen. Noch immer läuft das Insolvenzverfahren gegen Becker, das bereits 2017 gestartet wurde. Becker selbst hatte diese Zeit in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" als härteste Zeit seines Lebens bezeichnet. Nun wird bekannt, dass Becker vor Gericht offenbar einen Dolmetscher engagieren wird. Wieso ist bisher nicht ganz geklärt, denn eigentlich spricht Becker perfekt Englisch. Immerhin arbeitet er als Kommentator bei Tennismatches für den britischen Fernsehsender BBC. "Wenn er etwas sagt und erklärt, könnte es besser sein, er tut das auf Deutsch und es wird dann ins Englische übersetzt", nannt sein Verteidiger Jonathan Laidlaw die Gründe für den Dolmetscher gegenüber der Nachrichtenagentur PA.