Seit der Krieg in der Ukraine begonnen hat, haben sich Tausende ehemalige Soldaten aus anderen Ländern der ukrainischen Fremdenlegion angeschlossen, um den Menschen in der Ukraine gegen die russischen Besatzer zu helfen. Nun ist auch ein ehemaliger Bundeswehr-Elitesoldat bei den Kämpfen im Einsatz. Michael, dessen Namen geheim bleiben soll, erzählt nun wie es wirklich im Ukraine-Krieg ist und wie er knapp dem Tod entkommen konnte.
Michael war bei der Bundeswehr bei den Gebirgsjäger eingesetzt worden und später zusammen mit dem Kommando Spezialkräfte (KSK) in Jugoslawien stationiert gewesen. Schon seit gut 1 Woche ist der ehemalige Bundeswehrsoldat nun in der Ukraine, wo er von den Menschen sehr herzlich aufgenommen wurde. "Für dieses Volk lohnt es sich zu kämpfen. So viel Liebe wie hier steckt, habe ich selten gesehen“, zeigt sich der Mann gerührt. Gleichzeitig stellt er klar, dass sein Einsatz nichts mit Politik zu tun habe. Sein Einsatz diene dazu die Bevölkerung des Landes zu unterstützen. Schon am Wochenende bekam Michael die Schrecken des Krieges zu spüren. "Wir wurden bombardiert“, erzählt der Krieger und berichtet von verletzten Ausländern beim Angriff auf einen Militärstützpunkt nahe Lemberg. Dort waren 35 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 100 verletzt worden.