Zudem habe es bei den Covid-19-Infizierten auch teilweise
größere Gewebeschäden im Gehirn gegeben. Diese hätten dann zu einer Verringerung der gesamten Gehirngröße geführt. Bei diesem Effekt war eine Reduzierung der Hirnmasse zwischen 0,2 bis 2 Prozent im Vergleich zu nicht infizierten Probanden fetsgestellt worden. Selbst eine leichte Covid-19-Erkrankung hatte bei den Patienten zur Schrumpfung des Gehirns geführt. Zudem war bei den Covid-19-Patienten auch ein Rückgang der kognitiven Fähigkeiten festgestellt worden. Diese konnte in den Scans mit der Atrophie eines bestimmten Teils des Kleinhirns in Zusammenhang gebracht werden. "Alle diese negativen Auswirkungen waren im höheren Alter ausgeprägter", bestätigt Studienleiterin Prof. Gwenaëlle Douaud. Allerdings ist bisher nicht klar, ob diese Effekte langfristig anhalten oder ganz beziehungsweise teilweise reversibel sind. Ihre Studie hatten die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht.