Leasingfirmen haben ihre Verträge mit russischen Airlines aufgekündigt und wollen ihre Flieger zurück. Dies wird von Putin aber verweigert. Mit dem TÜV-Entzug durch die Bermudas sind die Russen-Flieger nun ungewartet oder fliegen als Diebesgut in der Luft! Angesichts dieser Lage könnte der Flugverkehr in Russland zusammenbrechen.
Bereits in der vergangenen Woche hatte die russische
Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya ihren Airlines empfohlen internationale Flüge vorläufig einzustellen. Doch auch im Inland müssen wegen fehlender Flieger nun massenhaft Flüge gestrichen werden. Tausende russische Touristen sitzen bereits in den Skigebieten im Kaukasus fest. Die Airline Aeroflot kündigte an, dass die Passagier Ende des Jahres Rückerstattungen für nicht genutzte Flüge erhalten sollen oder Umbuchungen auf andere Termine im Jahr 2022 machen können, falls diese Strecken weiter betrieben werden. Wenn sämtliche Flugzeuge von Boeing, Airbus und Bombardier am Boden bleiben müssen, haben die Russen für die Inlandsflüge lediglich wenige Flugzeuge aus russischer Produktion, wie die Marke Sukhoj SSJ100 oder noch ältere Flieger aus Zeiten der Sowjetunion wie YAK-40 und YAK-42. Russland will nun an einer eigenen Registrierungslösung und bei der Ausstellung von Lufttüchtigkeitszeugnissen in Russland arbeiten. Allerdings dürften die Probleme der mangelnden Wartung, der fehlenden Teile und dem nicht vorhandenen Versicherungsschutz nicht zu lösen sein. Flüge ins Ausland werden dann nicht mehr möglich sein.