Luftangriff! Sirenen heulen in mehreren ukrainischen Städten! Russen bombardieren Großstädte!

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Luftangriff! Sirenen heulen in mehreren ukrainischen Städten! Russen bombardieren Großstädte!

News (2 / 1) 13.03.2023 00:33 / Olga Symbolbild imago


Selenskyj sprach von einer "humanitären Katastrophe". In Kiew und anderen Städten gebe es keinen Strom, kein Gas und kein Wasser mehr. Russland wolle die Ukraine "zerstören" und ziehe dazu auch "syrische Mörder" heran, warnte er. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuvor den Einsatz von 16.000 "freiwilligen", hauptsächlich aus dem Nahen Osten stammenden Kämpfern in der Ukraine bewilligt.

Selenskyj spricht zu russischen Müttern!

Selenskyj richtete einen Appell an die Mütter russischer Soldaten. "Schicken Sie Ihre Kinder nicht in den Krieg in einem fremden Land", sagte er in einer Videobotschaft. "Die Ukraine hat diesen schrecklichen Krieg nie gewollt." Sein Land werde sich aber gegen den russischen Angriff verteidigen.

Die russische Armee hatte ihre Offensive in der Ukraine zuletzt deutlich ausgeweitet. Neben Kiew und Mariupol nehme Russland mehrere Städte im Zentrum und Osten ins Visier, teilte das ukrainische Militär mit. Am Freitag griff Russland erstmals die östliche Industriestadt Dnipro an. Nach Angaben der Rettungskräfte trafen die Luftangriffe mehrere zivile Gebäude, darunter einen Kindergarten. Mindestens ein Mensch sei getötet worden.

In der besetzten südukrainischen Stadt Melitopol wurde nach ukrainischen Angaben der Bürgermeister Iwan Fedorow von russischen Soldaten entführt.

Millionen Ukrainer sind wegen des russischen Angriffskrieges auf der Flucht. Nach UN-Angaben flohen inzwischen 2,5 Millionen Menschen aus dem Land, hinzu kommen zwei Millionen Binnenflüchtlinge.

US-Präsident Joe Biden bekräftige unterdessen, dass die USA und ihre Nato-Partner "keinen Krieg gegen Russland in der Ukraine führen" würden. "Eine direkte Konfrontation zwischen der Nato und Russland ist der Dritte Weltkrieg", sagte er.

Stattdessen kündigte Biden weitere Sanktionen gegen Russland an, unter anderem ein Importverbot für Wodka, Meeresfrüchte und Diamanten aus Russland. Die USA und ihre westlichen Partner wollen Russland zudem den Status einer "meistbegünstigten Nation" entziehen. Dies würde den Weg für höhere Zölle und weitere Handelsbeschränkungen ebnen.