Mit seiner Sonderaktion verzichtete Knunbauer nun wohl auf Einnahmen im mittleren dreistelligen Bereich. Viele seiner Kunden kommen im Augenblick aus der Umgebung von Passau. Diese stört die Wartezeit an den Zapfsäulen wenig. "Man muss sparen, wo es geht. Die Spritpreise sind mittlerweile eine Unverschämtheit. Ich spare hier in Schardenberg mehr als 20 Cent pro Liter“, erzählt zum Beispiel Maike Ritzer (50) aus Passau. Ob Knunbauer seinen Diesel-Sprit nochmal zum Einkaufspreis anbietet, hängt wohl mit der Entwicklung der Spritpreise in den nächsten Wochen zusammen. "Ich bin mir sicher, dass der Liter Diesel bald drei Euro kosten wird. Spätestens im Frühling, aber vermutlich schon früher“, prognostiziert Knunbauer düstere Zukunftsaussichten.