Die Menschen genießen aktuell den Frühlingsstart mit reichlich Sonneschein in Deutschland. Viele Menschen hoffen zudem auf einen Sommer ohne strikte Corona-Beschränkungen. Doch vor allem Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD) tritt noch immer auf die Bremse, was weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen angeht.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin mit RKI-Chef Lothar Wieler (61) hatte Lauterbach in der aktuellen Lage vor Sorglosigkeit der Menschen gewarnt: "Die Lage ist objektiv viel schlechter als die Stimmung“, stellte Lauterbach klar. Zudem stellte er in Frage, ob die aktuell vorherrschende Omikron-Variante tatsächlich milder sei, als vorherige Varianten. "Wir können nicht zufrieden sein mit einer Situation, wo 200 bis 250 Menschen jeden Tag sterben“, zeigt sich Lauterbach betroffen und bezeichnet dies als "unhaltbare Lage", auf die man jetzt schnell reagieren müsse. Deshalb verteidigt Lauterbach auch, die Schutzmaßnahmen über den 20. März hinaus weiter beizubehalten. So sollen zukünftig weitere Eingriffe in
Hotspots mit kritischer Infektionslage möglich bleiben.