kritische Journalistinnen und Medienvertreter, die sich in Russland aus dem Staub machen. Dies dürfte auch damit zu tun haben, dass die russische Regierung ein Gesetz verabschiedet hat, mit dem Kritiker bis zu 15 Jahren ins Gefängnis wandern können, wenn sie sich erdreisten "Fake-News" über den Ukraine-Krieg zu verbreiten. Wobei die Entscheidung was Fake-News sind oder nicht, vermutlich von Putin und seinen Schergen getroffen werden wird. Doch es sind längst nicht nur Kritiker des Regimes, die sich nun aus dem Staub machen. Auch die reichen Unterstützer Putins sollen jetzt laut Rainer Munz verstärkt das Land verlassen - ein harter Schlag auch für Putin!
Und viele der Putin-Freunde sind auch ziemlich betucht. Doch beim Verlassen des Landes wird das Geld wegen der Sanktionen zum Problem. "Menschen, die lange, lange, lange Wladimir Putin unterstützt haben und die viel Geld haben, wollen ausreisen.", bestätigt Munz. Sie versuchen zum Teil gar mit den eigenen Privatjets auszureisen und vor allem ihr Vermögen in ausländischer Währung außer Landes zu schaffen. Seit einigen Tagen darf man allerdings maximal 10.000 Dollar aus Russland ausführen. Deshalb wird nun auf alle Art und Weise versucht, diese Regelung zu umgehen. Doch die Behörden an den Flughäfen wissen natürlich Bescheid. In den letzten Tagen werden bei den ausreisewilligen Russen "buchstäblich Säcke von Geld" entdeckt. Dann bleibt auch den reichen Russen nur die Wahl im Land zu bleiben oder mit der Summe von lediglich 10.000 Dollar das Weite zu suchen. Kein Wunder also, dass mit diesen Maßnahmen die Zustimmung für Putin bei den reichen Russen nicht gerade wächst.