Deutsche Marine bereit! Künftiger Chef der deutschen Flotte trifft klare Aussage - "Alles im Einsatz was schwimmt"

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Deutsche Marine bereit! Künftiger Chef der deutschen Flotte trifft klare Aussage - "Alles im Einsatz was schwimmt"

News (2 / 1) 12.03.2023 00:33 / Torben Symbolbild imago


Russischen Marine zeigt keine gesteigerte Aktivität

Zur Zeit bezeichnete Kaack die militärische Lage in der Ostsee als relativ ruhig. "Bei der russischen Marine sind keine gesteigerten Aktivitäten oder Aggressionen zu erkennen", informierte der Offizier. Im Moment bestehe erst einmal keine Gefahr, dass die NATO in den Ukraine-Konflikt involviert werde. In der Marine hätte vor allem die Ankündigung der Bundesregierung über das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögens für die Streitkräfte für Zuversicht gesorgt. "Die Einheiten werden wo immer möglich schneller instand gesetzt", stellt Kaack klar. Dabei gehe es aber nicht um eine Aufrüstung. Stattdessen sei es wichtig, die Ausrüstung mit Ersatzteilen, Munition oder Kommunikationsmitteln sicherzustellen. Damit sollen die Zeiten bei Reparaturen verkürzt werden."Das ist widersinnig: Die Werften hätten die Kapazitäten und bräuchten dringend die Arbeit, aber wir kriegen sie da nicht hinein", zeigt Kaack eines der Probleme auf. Die Korvette "Ludwigshafen am Rhein" liege bereits seit Dezember 2019 an der Pier. Der Grund dafür sei, dass man bei der Bundeswehr nicht die entsprechenden Personalkapazitäten für die Instandsetzung habe. Der 59-jährige Jan Christian Kaack ist 59 Jahre alt und war seit September 2021 Vize-Marineinspekteur. Zuvor hatte er als Kommandeur eines Nato-Schulungszentrums in Stavanger (Norwegen) gedient.