Heute, 30 Jahre später, kann er nicht verstehen, warum die Mauer in vielen Köpfen noch immer da ist. "Wie konnte sich ein Staat, der nur relativ kurz existiert hat, in manchen Gehirnen so festsetzen?", fragt er. Seiner Meinung nach ist die Wiedervereinigung falsch gelaufen.
"Das Überrennen des Ostens war ein großer Fehler. Es hätte viele Möglichkeiten gegeben, die Situation zu verhindern, in der wir uns heute befinden, wenn man mehr aufeinander gehört und nicht nur das Ampelmännchen übernommen hätte, sondern auch viele andere tolle Sachen. Dann würde sich der eine oder andere vielleicht auch nicht so auf den Arm genommen fühlen", gibt er zu bedenken. "Keine Stadt der Welt hatte plötzlich so viele Möglichkeiten wie Berlin nach dem Mauerfall..."
Neuer Film mit Ex-"Tatort"-StarZiemlich viele Möglichkeiten haben sich im Übrigen auch für Oliver Mommsen ergeben, nachdem er sein "Tatort"-Engagement (2001-2019) beendet hatte. Demnächst ist er unter anderem in der Titelrolle des Films "Der beste Papa der Welt" (13.12., 20:15 Uhr, das Erste) von Regisseur Sascha Bigler (51) im Fernsehen zu sehen.