Wie in dem Dokument weiter aufgeführt ist, soll es russischen Bürgern und Unternehmen zukünftig möglich sein, ihre Schulden bei Gläubigern aus den aufgelisteten Ländern in Rubel statt in Fremdwährung zu bezahlen.
Wer den russischen Unternehmen also Geld oder Waren geliehen hat, bekommt statt Dollar oder Euro nun nur noch Rubel auf ein spezielles Konto in Russland gezahlt. Dazu muss der Schulder bei einer russischen Bank ein spezielles Rubelkontos anlegen, dass auf den Namen des ausländischen Gläubigers läuft. Die Zahlungen erfolgen dann zum von der russischen Zentralbank am Tag der Zahhlung festgelegten Wechselkurs. Es gilt eine Obergrenze von 10 Millionen Rubel (65.000 Euro) pro Monat. Gut möglich also, dass auch der Aufsichtsratschef des russischen Ölgiganten "Rosneft", Gerhard Schröder, zukünftig seine Tantiemen und Vergütungen in Rubel überwiesen bekommt.