Kolonne von Angreifer auf einer Läne von knapp 70 Kilometer auf. Neben Treibstoffmantel und Probleme bei der Wartung des Kriegsgeräts spielte wohl auch eine Rolle, dass die ukrainische Bevölkerung sich den Besatzern mit aller Macht entgegenstellt und es den ukrainischen Soldaten gelingt, die russischen Angreifer weitgehend in Schach zu halten. Zudem scheint die Moral der russischen Truppen nicht sehr gut zu sein. Dies könnte auch damit zu tun haben, dass viele der jungen Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in diesen Krieg gezogen wurden. Denn sie hatten bis zuletzt geglaubt an einem Militärmanöver teilzunehmen und nicht an einem Angriffskrieg.
Wenn es nach einem russischen Whistleblower geht, dann ist Putins Krieg in der Ukraine zum Scheitern verurteilt und könnte dem Kreml-Chef eine herbe Niederlage einbrocken. Angeblich habe Wladimir Putin mit seinem Angriff gar den russischen Inlandsgeheimdienst FSB überrumpelt. Angeblich soll der Angriff bis jetzt mehr als 10.000 Leben von russischen Soldaten gekostet haben. Unterdessen heißt es aus dem Kreml, es habe bisher nur 498 Todesfälle von russischen Soldaten gegeben. In den Kreisen der russischen Geheimdienste scheint längst klar zu sein, dass es in der Ukraine vermutlich keinen russischen Sieg geben wird. "Für Russland gibt es keinen Weg zurück. Es gibt keine Optionen für einen möglichen Sieg, alles führt in die Niederlage", lautet das Fazit des Whistleblowers. Angeblich seien die Geheimdienstmitarbeiter angehalten worden, dem Kreml-Chef optimistische Analysen vorzulegen. Es müsse mit allen Mitteln versucht werden "Russland als Kriegsgewinner darzustellen". Sollte dies nämlich nicht gelingen, könnten die Verantwortlichen dieses Krieges nach Meinung des Whistleblowers nämlich zur Rechenschaft gezogen werden.