Alles K: Korea, der große Trendsetter

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Die Deutschen waren schon immer offen für ein neues Lebensgefühl und Trends aus anderen Ländern. Zuletzt kamen die Inspirationen dabei aus Skandinavien und das kuschelige dänische Hygge-Gefühl eroberte das Land. Auf Hygge folgt jetzt Hallyu – oder frei übersetzt: die „koreanische Welle“ mit K-Pop, K-Mode, K-Kosmetik und mehr.

Nach Autos und Handys jetzt auch Lifestyle



Korea – genauer der Trendsetter Südkorea – liegt auf der anderen Seite des Globus, gehört mit zahlreichen Elektronik- und Technikprodukten für viele hierzulande aber fest zum Alltag. Olympische Spiele haben manche neugierig auf Land wie Leute und vor allem die facettenreiche Hauptstadt
Seoul und ihre Sehenswürdigkeiten gemacht. Zahlreiche Stars aus Deutschland waren schon dort und immer mehr Stars aus Korea erlangen auch hier zunehmend Bekanntheit. Einen – oder besser seinen größten Hit – kennt garantiert jeder: Psy. Sein Gangnam-Style-Clip wurde 2012 zum damals meistgeklickten YouTube-Video aller Zeiten. Einen solchen Ohrwurm landetet später kein K-Popstar mehr. Trotzdem haben koreanische Boybands wie BTS und NCT oder Sängerinnen wie CL und JESSI weltweit große Fangemeinden. Dank Internet mit YouTube und Instagram sind sie für ihre Anhänger genauso nah wie Stars aus dem eigenen Land. Über das Internet kommt dann gleich der nächste Exportschlager Koreas nach Hause: Filme wie „Parasite“ und Serien wie „Squid Game“. Besonders wer gruselige Videos oder harte Action- und Thriller-Kost mag, wird von koreanischen Filmemachern bestens bedient.

Immer beliebter: Mode und Kosmetik aus Korea



K-Popstars zeigen sich mehrheitlich sehr schillernd mit glamourösen Outfits oder Make-ups. Sie verwenden gern eine der
bekanntesten koreanischen Kosmetikmarken: COSRX. Sie überzeugt seit über einem Jahrzehnt mit ihren reichhaltigen Inhaltsstoffen und ausgefeilten Rezepturen auf medizinischem Niveau. Die tierversuchsfreie Kosmetik eignet sich damit besonders für empfindliche Hauttypen, wirkt gegen Alterungserscheinungen oder bei anderen häufigen Problemen wie trockener Haut. Über ausgesuchte Händler gibt es die hochwertige Kosmetiklinie bequem auch hier in Deutschland zu kaufen. Koreanische Mode mit Labels wie Lie von Chung Chung Lee, Beyond Closet, Bmuet oder Greedilous by Younhee Park ist dagegen hierzulande schon etwas schwieriger zu bekommen. Doch das kann sich noch ändern, denn die Entwürfe haben sich zuletzt zunehmend von asiatischer Extravaganz verabschiedet und zeigen sich jetzt in einer avantgardistischen europäisch-asiatischen Mixtur aus Alt und Neu. Damit erregten die Outfits schon einiges Aufsehen bei Fashionevents in Europa . Mit Sicherheit könnten das auch deutsche Promis wie Daniel Hartwich und Co. sehr gut tragen.

Zum guten Schluss: leckeres K-Food



Asiatische Küche kannte man in Deutschland lange nur aus China und später mit Sushi aus Japan. Inzwischen kommt daneben immer mehr K-Food auf die Teller. Bibimbap zählt dabei zu den bekanntesten Gerichten. Das Reisgericht mit Gemüse gibt es mit Fleisch oder vegetarisch mit Tofu. Fleischliebhaber bestellen sich alternativ das Feuerfleisch Bulgogi. Dieses brennt nicht so scharf, wie der Name vermuten lässt. Den verdankt es nur der traditionellen Grillweise des eher süßlich marinierten Fleisches. Grillen steht beim K-Food vielfach im Mittelgrund. Es wird als koreanisches BBQ inszeniert, bei dem mit einem sogenannten Korean BBQ Hot Pot direkt am oder auf dem Tisch gegrillt wird. Dazu gibt es dann den K-Food Klassiker Kimchi – scharf eingelegtes Gemüse – und andere Beilagen sowie Ssamjang-Dips in vielen Geschmacksvarianten und immer wieder ein kleines Glas Soju. Der klare Reisschnaps mit mäßigem Alkoholgehalt ist Koreas Nationalgetränk und fehlt dort bei keinem K-Food-Essen.

 

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