Offenbar hat die Krankenkasse BKK Provita ihren Vorstand entlassen, nachdem dieser über eine deutlich höhere Anzahl an Impfnebenwirkungen berichtet hatte. Offenbar haben diese Aussagen Andreas Schöfbeck nun seinen Job gekostet.
In einem Brief hatte Andreas Schöfbeck, Chef der Krankenkasse BKK Provita, eine hohe Anzahl von Nebenwirkungen bei den Corona-Impfungen angeprangert. Sein Schreiben, dass er unter anderem an den Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) geschickt hatte, löste offenbar große Aufregung aus. Nach der Auswertung der Daten von knapp elf Millionen Versicherten in Deutschland hatte Schöfbeck behauptet, dass es eine erhebliche höhere Anzahl von Verdachtsfällen für Impfnebenwirkungen gibt, als offiziell gemeldet. Angeblich seien zwischen 2,5 bis 3 Millionen Geimpfte von Nebenwirkungen betroffen. Die würde einem Anteil von etwa 4 bis 5 Prozent entsprechen. Die Zahlen des Paul-Ehrlich-Institut gehen jedoch lediglich von schwereren Nebenwirkungen bei lediglich 0,3 Prozent der Geimpften aus.