Verteidigungsministerium prüfe man bereits seit Tagen, welche weiteren Waffen unter Umständen an die Ukraine abgegeben werden können. Das Wirtschaftsministerium hat die Lieferung der Luftraketen nun genehmigt. Zuvor war bereits am Samstag entschieden worden 1.000 Panzerabwehr-Raketen sowie 500 Boden-Luft-Raketen vom Typ "Stinger“ aus den Beständem der Bundeswehr in die Ukraine zu liefern.
Diese Waffen sollen nun bereits am Mittwoch in Kiew eingetroffen sein. Zudem hatte Deutschland auch den Niederlanden und Estland erlaubt, Waffen aus deutscher Produktion oder aus ehemaligen DDR-Beständen an die Ukraine zu liefern. "Der russische Überfall auf die Ukraine markiert eine Zeitenwende. Er bedroht unsere gesamte Nachkriegsordnung“, hatte Bundeskanzler Olaf Scholz hinsichtlich der Änderung des Kurses in Bezug auf Waffenlieferungen gesagt. "In dieser Situation ist es unsere Pflicht, die Ukraine nach Kräften zu unterstützen bei der Verteidigung gegen die Invasionsarmee von Wladimir Putin. Deutschland steht eng an der Seite der Ukraine“, begründete der deutsche Bundeskanzler die Waffenlieferungen.