Ukrainische Behörden sprechen von "Humanitäre Notwendigkeit" - Rotes Kreuz soll sich um getötete russische Soldaten kümmern

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Ukrainische Behörden sprechen von "Humanitäre Notwendigkeit" - Rotes Kreuz soll sich um getötete russische Soldaten kümmern

News (2 / 1) 02.03.2023 00:35 / Torben Symbolbild imago


Russland bereitet sich offenbar auf Verluste vor

Schon seit Donnerstag läuft der russische Angriff auf die Ukraine. Russische Truppen seien dabei bis in die Vororte von Kiew vorgestoßen. Außerdem gab es Kämpfe um die Städte Odessa und Mariupol sowie weitere Städte im ganzen Land. Doch offenbar rechnen auch die Russen mit hohen Verlusten. Aus Papieren des russischen Gesundheitsministeriums geht hervor, dass man mit einem "massiven medizinischen Notfall" rechnet. So wurden bereits Listen mit Fachärzten erstellt, die an festgelegten Orten eingesetzt werden können. Denn Ärzten wird dafür "Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten sowie Lohnzahlungen" angeboten. Zu den gesuchten Spezialisten zählen Trauma-, Herz-, Kiefer- und Kinderchirurgen, Anästhesisten, Radiologen, Krankenschwestern (einschließlich für Operationssäle) und Spezialisten für Infektionskrankheiten. Das Rote Kreuz ist bereits seit 2014 in der Ukraine im Einsatz und verfügt über rund 600 Mitarbeiter, die sich auf die Nothilfe konzentrieren. Dazu gehört auch die Verteilung von Lebensmitteln und Wasser. Außerdem unterstützt das Rote Kreuz Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen vor Ort.