Ukrainische Behörden sprechen von "Humanitäre Notwendigkeit" - Rotes Kreuz soll sich um getötete russische Soldaten kümmern

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Ukrainische Behörden sprechen von "Humanitäre Notwendigkeit" - Rotes Kreuz soll sich um getötete russische Soldaten kümmern

News (1 / 1) 02.03.2023 00:35 / Torben Symbolbild imago


Bislang legt Russland keine offiziellen Zahlen vor, wie viele Soldaten bei der Invasion der Ukraine ums Leben gekommen sind. Doch die Ukraine behauptet bisher 3.500 feindliche Soldaten getötet zu haben. Deshalb will man die getöteten russischen Soldaten nun in deren Land zurückbringen lassen. Dabei soll wohl das internationale Rote Kreuz helfen.

Ukraine fordert Rücktransport der getöteten russichen Soldaten

Die Ukraine hat das Internationale Komitee des Roten Kreuzes jetzt gebeten die Leichen Tausender getöteter Russen zu bergen und diese dann nach Russland zurückbringen. In diesem Zusammenhang erklärte die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes, Iryna Vereshchuk, bei einer am Samstag im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz: "Das sind Tausende von Leichen der Besatzer." Deren Bergung bezeichnete Vereshuk als eine humanitäre Notwendigkeit. "Wir bitten darum, dass die Leichen der russischen Besatzer in die Russische Föderation gebracht werden", bat die ukrainische Politikerin und fügte hinzu: "Tun Sie, was nötig ist, um dieses humanitäre Problem zu lösen." Russland hat bisher keine Zahlen von Opfern der Invasion vorgelegt. Das ukrainische Militär spricht von 3.500 getöteten Russen und weiteren 200 Kriegsgefangenen. Allerdings lassen sich diese Angaben bisher nicht von unabhängiger Stelle überprüfen.