Alle gehackten Seiten hatten eins gemeinsam! Auf allen prangten auf einmal großflächige Botschaften, die über der die tatsächlichen Anzahl der in der Ukraine getöteten russischen Soldaten berichtet. Zudem erhielt die Nachricht den Aufruf an die russischen Staatsbürger keine Soldaten, zum Kämpfen in den Bruderstaat zu entsenden. Die bisherige Opferzahl bei den russischen Streitkräften wird mit 5.300 angegeben. Bestätigt wurde diese Cyber-Attacke auch vom stellvertretende Ministerpräsident der Ukraine und Minister für Digitales, Mykhailo Fedorov (31). Offenbar waren zuvor Phishing-E-Mails von der offiziellen FSB-Website versendet worden. Fedorov hatte vor einigen Tagen einen Hilferuf an den US-Unternehmer und Tech-Milliardär Elon Musk (50) abgesendet. Diesen hatte er gebeten, dass Musk seinen Satelliten-Internetdienst Starlink für die Ukraine freischaltet. Starlink ermöglicht eine direkte Internetverbindung über ein Satellitensystem und wird von Musks Unternehmen SpaceX betrieben. Wenige Stunde später hatte Musk diese Bitte umgesetzt. Zudem wird nun auch von Hacker-Angriffen auf die Webseiten von Banken und staatlichen Einrichtungen in Belarus berichtet.