Zengel: Tom ist wirklich sehr, sehr nett. Ein bisschen wie ein väterlicher Freund. Wenn ich mal etwas nicht gleich verstehe, hilft er mir sofort und er ist so witzig! Es vergeht kein Tag, an dem er mich nicht zum Lachen bringt. Wenn er zum Beispiel versucht deutsche Wörter nachzusprechen, klingt das oft total schräg und er freut sich dann, wenn ich mich vor Lachen krümme...
Die Dreharbeiten finden in den USA statt. In Schweden wurde der Lindström-Film gedreht - wie bekommst du das mit der Schule organisiert?Zengel: Na ja, der Lindström-Film wurde ja in den Sommerferien gedreht, das war auch sehr schön. Schweden ist sehr besonders. Hier in den USA habe ich eine Lehrerin, Carolyn heißt sie. Mit ihr mache ich jeden Tag Unterricht und außerdem ist sie auch immer mit am Set und kümmert sich um mich.
Wie reagieren deine Mitschüler und Freunde auf deinen Erfolg?Zengel: Ich denke, sie freuen sich für mich. Sie fragen viel, was ja ganz normal ist. Ich glaube, die meisten finden es spannend und würden gerne mal mitkommen. Aber es spielt auch nicht so eine große Rolle. Ich bin ja nach wie vor die Helena, die sie kennen und wenn ich wieder in der Schule bin, sind die Pausenspiele wichtiger als die Kamera.
Bestärken dich deine Eltern darin, eine Schauspielkarriere anzustreben oder wünschen sie sich lieber einen anderen Beruf für dich?Zengel: Meine Mutter ist ja mit mir gemeinsam hier in den USA. Wenn sie sich einen anderen Beruf wünschen würde, wäre sie glaube ich nicht mit mir hierher gefahren. Das ist ja schon eine ganz schöne Veränderung. Wir sind ja quasi für eine Zeit hierher umgezogen.