Bereits seit Wochen hatte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD) den NATO-Partnern und auch anderen EU-Mitgliedern verboten, jegliche Waffen aus deutscher Herstellung an die Ukraine zu liefern. Doch nun scheint Scholz seine Einstellung zu ändern.
Denn jetzt soll die deutsche Bundesregierung beispielsweise den Niederlanden erlaubt haben, insgesamt 400 in Deutschland produzierte Panzerfäuste in die Ukraine zu senden. Über diese Erlaubnis hatte zuvor bereits das Magazin "Politico“ berichtet. Mittlerweile wurde die Erlaubnis auch von der Bundesregierung bestätigt. Diese Waffen waren in der Vergangenheit an die Niederlande geliefert worden. Zur Weitergabe an die Ukraine war jedoch grünes Licht aus Berlin notwendig.
Zuvor hatte Kanzler Olaf Scholz den Standpunkt vertreten auf die Lieferung tödlicher Waffen an die Ukraine zu verzichten. Nun jedoch erlaubte der Kanzler auch Estland
alte DDR-Panzerhaubitzen an die Ukraine zu übergeben. Dies wiederum bestätigt die "Frankfurter Allgemeine“. Zudem will Deutschland nun wohl auch 14 gepanzerte Fahrzeuge an die Ukraine liefern. Zudem will die Ampelregierung über Polen 10.000 Tonnen Treibstoff an die Ukraine senden. "Das ist ein Kurswechsel der Bundesregierung, der volle Unterstützung verdient. Auch wenn es nur ein erster Schritt sein kann“, schrieb CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen (56) bei Twitter.