Dramatische Stunden muss ein deutscher Feuerwehrmann gerade in Kiew durchleben. Denn Steve Meiling hatte sich auf den Weg gemacht, um seine Ehefrau Anna Meiling (33) und deren 13-jährigen Sohn aus dem Kriegsgebiet zu retten. Das Paar hatte erst vor wenigen Wochen geheiratet. Doch nun wurde der 42-jährige Deutsche in der Nähe von Kiew angeschossen und liegt verletzt in einem Krankenhaus der ukrainischen Hauptstadt.
Denn kurz bevor Steve Meiling Kiew erreichte, geriet der Feuerwehrmann unter Beschuss! Er erlitt einen Streifschuss am Kopf. Auf Fotos sieht man ihn mit einem dicken Verband um den Kopf in einem Krankenhaus der ukrainischen Hauptstadt. Um den Deutschen nun wieder nach Deutschland zu bringen hat sich die Oberbürgermeisterin von Steves sächsischer Heimatstadt Borna, Simone Luedtke (50, Linke), in den Fall eingeschaltet. Sie will offenbar eine Rettungsmission organisieren. Aktuell kann sie den Deutschen aber nicht kontaktieren. "Wir hatten ihm kurz vor der Abreise alle Papiere für die Rückkehr über Polen fertig gemacht. Das letzte Mal hatte ich mit ihm um 7 Uhr Kontakt. Jetzt habe ich erfahren, dass er verletzt im Krankenhaus liegt. Sein Handy wurde bei dem Angriff zerstört. Er konnte nur noch kurz das Handy des Notarztes benutzen“, informiert Luedtke.