Ex-Kanzler Schröder richtet endlich Worte an Putin und fordert Stopp der Invasion - Kritik an Putin und auch am Westen

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Ex-Kanzler Schröder richtet endlich Worte an Putin und fordert Stopp der Invasion - Kritik an Putin und auch am Westen

News (1 / 1) 26.02.2023 00:33 / Olga Symbolbild imago


Nach dem Beginn der Invasion von russischen Truppen in der Ukraine hat Ex-Kanzler Gerhard Schröder den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Beenden des Militäreinsatzes aufgefordert. Als Aufsichtsrat bei den russischen Unternehmen Rosneft und Gazprom ist der deutsche Altkanzler eng mit der russischen Wirtschaft verbunden und hatte Kremlchef Putin häufig in Schutz genommen. Doch jetzt findet Schröder erstmals kritische Worte für das russische Vorgehen. Allerdings auch für den Westen.

Gerhard Schröder fordert Ende der Ukraine-Invasion

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler gilt als Freund von Wladimir Putins und hatte den russischen Präsidenten früher als "lupenreinen Demokraten" bezeichnet. Doch nach der gestarteten Invasion in der Ukraine hat Altkanzler Schröder (SPD) nun ebenfalls kritische Worte zur russischen Invasion gefunden. "Der Krieg und das damit verbundene Leid für die Menschen in der Ukraine muss schnellstmöglich beendet werden", schrieb Schröder bei der Plattform LinkedIn. Schröder gab für die Invasion der russischen Regierung die Verantwortung. Doch auch die westlichen Länder kritisierte Schröder jetzt. "Es gab viele Fehler – auf beiden Seiten", erläutert Schröder. Trotzdem würden diese Fehler und Versäumnisse nicht den Einsatz militärischer Mittel rechtfertigen.