17-jähriger Jäger erschießt Spaziergänger! Schrecklicher Jagdunfall - Diskussion über Verbote entflammen neu!

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17-jähriger Jäger erschießt Spaziergänger! Schrecklicher Jagdunfall - Diskussion über Verbote entflammen neu!

News (2 / 1) 22.02.2023 00:34 / Simo Symbolbild imago / Shutterstock.com


Hatte die Schützin irrtümlich auf die Frau geschossen?

Nun muss geklärt werden, ob es sich bei dem Todesschuss um eine "verirrte Kugel“ gehandelt hat, oder ob die Schützin die Spaziergängerin für ein Wildschwein gehalten haben könnte. Zwar war die Jagd an diesem Tag amtlich erlaubt gewesen, doch wie der TV-Sender France-3 berichtet, war die Jagd nur auf einer Zugangsseite des Wanderwegs auf Schildern angekündigt worden. Der Todesfall hat nun eine Diskussion in Frankreich ausgelöst. Denn nach dem französischem Gesetz dürfen Minderjährige nur unter Kontrolle durch einen Erwachsenen jagen. In Frankreich kommt es jedes Jahr zu über 20 tödlichen Jagdunfälle. Neben Jägern werden oft Mountainbiker oder Hausbesitzer im eigenen Garten getroffen. Gegner der Jagd verlangen nun ein Jagdverbot an den Wochenenden und während der Schulferien. So macht sich der grüne Präsidentschaftskandidat Yannick Jadot für dieses Regelung stark. Schon im Oktober war ein 67-jähriger Autofahrer auf einer Straße zwischen Rennes und Nantes von der Kugel eines Jägers tödlich getroffen worden. Ob die Jagd allerdings tatsächlich an Wochenenden verboten werden wird, erscheint kurz vor den Wahlen zweifelhaft, da die Jäger des Landes ein wichtige Wählergruppe stellen.