Am Samstag ist es zu einem tödlichen Jagdunfall gekommen, der nun erneut eine Diskussion um eine Jagdverbot an Wochenenden und in den Ferien ausgelöst hat. Bei dem tragischen Unfall war eine 25-jährige Spaziergängerin getötet worden.
Zu dem tragischen Unglück war es bei einer Treibjagd im französischen Cantal im Zentralmassiv gekommen. Dort befand sich eine 25-jährige Frau mit ihrem Freund auf einem Spaziergang, als sie plötzlich von einem Schuss getroffen auf dem Wanderweg zusammensackte. Sie war von dem Schuss in die linke Körperhälfte getroffen worden. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch am Unglücksort. Ermittlungen zeigen, dass der tödliche Schuss auf dem Karabiner einer 17-jährigen Jägerin aus Cassaniouze stammte. Die junge Frau hatte sich an einer Treibjagd auf Wildschweine beteiligt. Nach dem Vorfall wurde die Schützin in Polizeigewahrsam genommen und psychologisch betreut. Sie hatte nach dem Unfall einen schweren Schock erlitten. Das Mädchen verfügt über einen Jagdschein mit Schießlizenz und hatte zum Zeitpunkt des Vorfalls weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss gestanden. Die Staatsanwaltschaft hat nun Ermittlungen wegen fahrlässige Tötung aufgenommen.