Macht Habeck Wohnungen und Häuser unerschwinglich? Zerstören die Grünen unseren Traum vom Eigenheim?

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Macht Habeck Wohnungen und Häuser unerschwinglich? Zerstören die Grünen unseren Traum vom Eigenheim?

News (2 / 1) 21.02.2023 00:34 / Tim Symbolbild imago


Die Aussichten für die Zukunft sind trüb, denn nun drohen auch die Kredite für Baudarlehen wieder teurer zu werden.

Höhere Ausgaben für den Klimaschutz

Ein weiterer Kostentreiber sind Habecks neue Energiestandards. Denn ab dem Jahr 2023 darf der Energieverbrauch von Neubauten lediglich 55 Prozent eines Standardhauses betragen (EFH 55). Ab 2025 sogar nur noch 40 Prozent. Dies wird die Kosten voraussichtlich um mindestens 10 Prozent erhöhen. Zudem wird ab 2025 der Einbau von Öl- und Gasheizungen verboten. Auch bei bestehenden Gebäuden muss diese Auflage dann beachtet werden. Dort müsse dann auf Luftwärmepumpen umgestellt werden. Experten vermuten Kosten in Höhe von 150 Milliarden Euro im Jahr, damit auch Altbauten klimaneutral werden können. Dies wird jedoch dann die Mieten in die Höhe treiben. "Das Eigenheim darf nicht zur Armutsfalle werden“, warnt deshalb Kai Warnecke (50), Chef des Eigentümer-Verbands Haus&Grund. Und auch aus der Politik wächst die Kritik an Habecks Plänen. "­Ohne Förderung sind bezahlbare Mieten und Klimaschutz bei derzeit steigenden Kosten nicht zu realisieren“, gibt Bauindustrie-Chef Tim-Oliver Müller (35) zu bedenken.