Tom Wlaschiha: Das erste Mal kein Casting dank "Game of Thrones"

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Tom Wlaschiha: Das erste Mal kein Casting dank "Game of Thrones"

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:36 / Julia Symbolbild 2019 Amazon.com Inc., or its affiliates


Wlaschiha: Ein wirklich super cooler Typ. Sehr nahbar, sehr normal und super lustig. Wir hatten großen Spaß zusammen. Wir hatten einige gemeinsame Drehtage, einen choreografierten Kampf, mehrere Actionsequenzen in London, wo wir uns über Dächer jagen, mal er mich, mal ich ihn.

Haben Sie Nummern getauscht?

Wlaschiha: Sagen wir so, wenn ich John erreichen möchte, weiß ich wie.

Mit wem vom Cast standen Sie noch vor der Kamera?

Wlaschiha: Mit Noomi Rapace. Sie spielt eine Deutsche und unsere beiden Rollen haben eine gemeinsame Vergangenheit.

In der Serie sind Geheimnisse allgegenwärtig. Sind Geheimnisse bei bzw. vor Ihnen sicher?

Wlaschiha: Das kommt darauf an. Ich kann mich daran erinnern, als ich Kind war, bin ich nicht an den Schlafzimmerschrank meiner Eltern gegangen, um herauszufinden, was ich zu Weihnachten bekomme. Obwohl ich die Gelegenheit dazu gehabt hätte. (lacht) Denn Vorfreude ist auch schön.

Mit den technischen Mitteln in der heutigen Zeit scheint Spionage relativ leicht möglich zu sein. Ergreifen Sie privat Vorsichtsmaßnahmen?

Wlaschiha: Mit Technik ist's bei mir nicht allzu weit her. Aber ich klebe seit ein paar Monaten die Kamera an meinem Laptop ab, weil man die wohl hacken könnte. Keine Ahnung, wie das funktionieren soll, aber sicher ist sicher. (lacht) Das Blöde ist nur, wenn man Skypen will, kratzt man das jedes Mal wieder runter.

Sie werden gerne als Serienstar bezeichnet. Sind Sie auch ein Serienjunkie?

Wlaschiha: Ich muss mir gut überlegen, ob ich eine neue Serie anfange. Denn es besteht die Gefahr, dass ich sie gut finde. Und dann sind die nächsten vier, fünf Tage im Eimer. Deswegen kucke ich nur ab und zu, was es Neues gibt. Die letzte Serie, die ich toll fand, war "The Spy", weil sie mich auch geschichtlich interessiert hat. "Ozark" ist derzeit eine meiner Lieblingsserien, das sind tolle, skurrile Figuren. Und ich fand "Sex Education" gut. Charmant gemacht und sehr gut gespielt.

Haben Sie zu Ihren ehemaligen Co-Stars aus "Game of Thrones" noch Kontakt?

Wlaschiha: Meine Storyline war relativ isoliert. Ich hatte hauptsächlich mit Maisie Williams und Faye Marsay zu tun. Die anderen habe ich mal bei einer Premiere gesehen, aber wir sind jetzt nicht alle die dicksten Freunde. Das wird die Welt jetzt erschüttern. (lacht) Aber gerade bei einer so großen Produktion, bei der so viele Leute mitarbeiten und die über so einen langen Zeitraum gedreht wird, ist man nicht die gesamte Zeit am Set. Bei einer kleinen Produktion ist es familiärer, da verbringst du 20 Tage von früh bis spät mit den gleichen Leuten.