Zudem könnte der starke Wind, der von Unwettern begleitet wird für eine schwere Sturmflut an der deutschen Küste sorgen. Besonders schwer soll die Sturmflut an der Nordseeküste werden. Dort könnte der Wind Geschwindigkeiten von bis zu 145 km/h erreichen. Die Inseln auf der Nordsee könnten gar von Orkanböen mit 170 km/h getroffen werden. "Wichtig ist noch dieser Hinweis für die Elbe von Cuxhaven bis Hamburg. Am Morgen des Samstags wird es da extreme Wasserstände im Rahmen der Sturmflut nach Berechnungen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie geben. Das ist nur ein bis 1,5 Meter unter Deichhöhe. Da wird man schon nervös bei 120 bis 140 km/h Wind. Auf jeden Fall sollte man alle Deiche in dieser Nacht zu Samstag überall mit Mann und Maus komplett überwachen. Es könnte eine sehr gefährliche Sturmflut werden“, warnt Meteorologe Brandt.
Offensichtlich sind sich die Meteorologen über die Gefahr einig, die von Orkantief Zeynep ausgeht. "Es wird an der deutschen Nordseeküste wohl der stärkste Sturm seit Jahren sein. Ich gehe davon aus, dass der gesamte Bahnverkehr in Norddeutschland noch heute Nachmittag oder Abend eingestellt werden wird. Alles andere wäre unvernünftig. Die Menschen sollten frühzeitig Feierabend machen und nach Hause gehen“, fordert Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Experten warnen die Menschen schon jetzt sich auf den Sturm vorzubereiten. So sollte man am besten alle im Freien gelagerten Dinge in die Garage stellen. Es wird empfohlen auch Blumenkästen und andere Gegenstände von den Balkonen zu entfernen. Mit einer Entspannung der Lage rechnen die Wetter-Experten erst ab Samstagvormittag. Es wird jedoch auch in den kommenden Tagen stürmisches Wetter in Deutschland geben.