Besonders die Küsten Deutschlands und die Höhenlage der Mittelgebirge haben seit Mittwoch die Auswirkungen von Stürmen zu spüren bekommen. Eine ganze Reihe von Sturmtiefs werden Deutschland nach und nach heimsuchen. Den größten Respekt haben die Meteorologen jedoch vor Sturmtief Zeynep, das Deutschland in der Nacht von Freitag auf Samstag erreichen wird - wird dieser Sturm der gefährlichste?
Schon bevor das heftige Sturmtief Zeynep Deutschland zum Beginn des Wochenendes erreichen wird, sind die Meteorologen schwer besorgt. Der Sturm wird Deutschland wohl in der Nacht von Freitag auf Samstag erreichen. Und offenbar könnte es sich um den stärksten Sturm der Sturmtief-Serie handeln, die Deutschland zur Zeit in Atem hält. Denn beim Sturmtief Zeynep handelt es sich um einen sogenannten Schnellläufer, die in einigen Fällen zu heftigen Orkanen angewachsen sind. Dies war beispielsweise im Jahr 1999 der Fall als Orkan Lothar große Waldgebiete und zahlreiche Gebäude zerstört hatte. Damals waren mehr als 100 Menschen in Europa ums Leben gekommen. Auch Zeynep soll nach den Informationen der Wetterexperten dieses Potenzial erreichen können. "Das Potential dieses Sturms ist tatsächlich außerordentlich. Wir hatten mit Lothar zum Beispiel 1999 ein Extrem. Dieses Tief war auch so ein Schnell-Läufer", gibt ARD-Wetterexperte Sven Plöger zu bedenken. Doch wie stark Zeynep tatsächlich wird, können die Experten erst kurz vor dem Eintreffen des Sturms einschätzen. Dafür müssen die Meteorologen vor allem wissen, wann und wo die Rotation des Sturms beginnt.